
Foto: Wolfgang Kowall
Gratin – unter goldbrauner Kruste
Kartoffeln und Nudeln, Gemüse, Hack und Fisch – all das passt in ein Gratin: Im Ofen überbacken, erhält jedes Allerlei seine krönende Kruste.
Ein Gratin bringt Leben auf den Tisch. Unter goldbrauner Kruste, einer unter starker Oberhitze gerösteten Schicht aus Käse, Ei, Milch oder Sahne, brutzelt eine leckere Versammlung: zum Beispiel Nudeln mit allerlei Gemüse – von Aubergine bis Kürbis, von Brokkoli bis Wirsing. Aber auch Fisch und Fleisch lassen sich gratinieren (= überbacken), bevorzugt kleingeschnitten oder als Ragout.
Wichtig ist, Auflaufformen wie den Miele Gourmet-Bräter anfangs einzufetten, damit nichts darin haften bleibt. Mit vorgegarten Zutaten braucht das Gratin im 200 Grad heißen Ofen nur etwa 20 Minuten zum perfekten Ergebnis. Zuerst also das Fleisch anbraten, das Gemüse blanchieren und Nudeln bissfest kochen. Zartes wie Fisch oder auch fein gehobelte Kartoffeln dürfen dagegen roh in die Form, wie bei diesem Klassiker aus Frankreich: Gratin dauphinois aus der südfranzösischen Region Dauphiné. Dazu werden die Kartoffelscheiben wie Dachziegel in der Form arrangiert und mit einem Mix aus Eiern, Milch, Crème double und geriebenem Gruyère-Käse bedeckt. Gewürzt mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Muskat, wandert das Schichtwerk nun so lange in die Röhre, bis die Kartoffeln braun ummantelt sind. Auch die Italiener mögen bekanntlich deftiges Backwerk, neben Pizza auch ein Gratin namens Lasagne. Für die Sorte „al forno“ schichtet man Nudelblätter, Sauce Bolognese und Béchamelsauce sowie geriebenen Parmesan gleich dreifach übereinander.
Zum Nachtisch schmeckt ein süßes Gratin wie dieses: Apfelscheiben und zerteilte Rosinenbrötchen, überbacken mit einer verquirlten Creme aus Eiern, Milch, Vanillezucker und Butterflocken. Ofenwarm servieren!
Folgende Rezepte für Gratins finden Sie in unserer großen Rezeptdatenbank: