
Foto: victoria p. - Fotolia.com
Profiteroles
Die kleinen Windbeutel eignen sich sowohl als kleine süße Desserts wie auch als pikante Partyhappen und genussvolle Snacks zwischendurch.
Die Franzosen haben für die winzigen Windbeutel einen wunderschönen Ausdruck gefunden: Sie nennen sie Profiteroles, was übersetzt so viel bedeutet wie „kleiner Gewinn“ oder „kleines Geschenk“. Das klingt irgendwie lust- und geschmackvoller als „Ofenküchlein“ (Schweiz) oder „Brandteigkrapferl“ (Österreich).
Die kleinen, golfballgroßen Häuflein aus zuckerlosem Brandteig enthalten jede Menge heiße Luft, wenn sie aus dem Ofen kommen – und das macht auch ihren besonderen Reiz aus. Schneidet man sie waagerecht in zwei Teile, kann man – wie bei Eclairs – die eine Hälfte mit Schlagsahne, Vanillecreme oder Schokoladen-mousse füllen. Deckel drauf – und fertig ist die süße „kleine Belohnung“.
Napoleon soll die Profiteroles im 18. Jahrhundert in Italien bekannt gemacht haben, wo sie hauptsächlich in der Toskana und im Piemont mit einem Schokoladensaucenüberzug verfeinert wurden. Unter dem Namen „Profiteroli“ findet man sie in unzähligen Variationen in vielen italienischen Konditoreien.
Wer es dagegen lieber herzhaft mag, kann die Profiteroles mit Frischkäse oder Quark (und frischen Kräutern), würzigen Pasten oder Ragouts (vom Wild, Kalb oder Huhn) oder Gemüsepüree (zum Beispiel von Avocados) füllen.
Je ein Rezept für süße und herzhafte Profiteroles finden Sie in unserer Rezeptdatenbank.