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Kulinarische Fremdenführer
Man kann nicht überall sein, deswegen ist es gut, dass es Menschen gibt, die Erlebnisse an fremden Orten schildern. Drei Beispiele:

In den 1990ern lebte die Züricher Schriftstellerin Milena Moser acht Jahre im kalifornischen San Francisco. In ihrem Buch
„Flowers in your hair. Wie man in San Francisco glücklich wird“ beschreibt sie den Alltag in der widersprüchlichsten aller amerikanischen Westküstenstädte und gibt echte Insider-Tipps (286 Seiten, 17,95 Euro, Blessing Verlag 2008).

Peter Mayle ist wohl der bekannteste Engländer in der Provence. In zahlreichen Büchern hat er uns an seinem Alltag im französischen Rentnerparadies teilnehmen lassen. Jetzt legt er mit „Die Melonen des Monsieur Dumas ... und andere Höhepunkte der Provence“ erstmals eine Art Lexikon seiner Provence-Erfahrungen vor, von Aioli bis Zola. Wen wundert es, dass kulinarische Themen dabei dominieren (416 Seiten, 17,95 Euro, Blessing Verlag 2008).

Ein Jahr lang ist der Kanadier Taras Grescoe rund um die Welt gereist. In seinem Buch „Verteufelt gut. Expeditionen ins Reich der verbotenen Genüsse“ beschreibt er unterhaltsam und informativ seine Erfahrungen mit selbstgebranntem Schnaps in Norwegen, mit Mohnkeksen in Singapur, Rohmilchkäse und Schokolade in Frankreich, Absinth in der Schweiz und Kolablättertee in Bolivien (448 Seiten, 19,95 Euro, Blessing Verlag 2008).