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Fenchel
Seine knackigen Knollen und Stängel schmecken frisch ebenso gut wie gegart.
Der Gemüse- oder Gartenfenchel (
Foeniculum vulgare) stammt ursprünglich aus Vorderasien und dem Mittelmeerraum, wo er bis heute wild wächst. Mittlerweile wird Fenchel jedoch in ganz Europa, Asien, Nordafrika sowie in Teilen Südamerikas angebaut.
Die frischen, klein geschnittenen Knollen und Stiele können in Wasser oder Brühe gekocht, in Dampf gegart oder mit ein wenig Öl in der Pfanne gebraten werden. In Frankreich wird Fenchel gern mit geriebenem Käse, Butter und Zitronensaft im Backofen gratiniert. Und in Italien sind die Knollen ein wichtiger Bestandteil des „Pinzimonio“ und werden neben Streifen von anderem rohen Gemüse in Olivenöl getaucht und als Vorspeise gegessen.
Vor der Verarbeitung muss jedoch stets der harte, kegelförmige Strunk der Knolle entfernt werden. Die feinen, klein gehackten Blätter hingegen liefern Salaten, Saucen, Dips und Kräuterbutter eine angenehme, anisartige Würze.
Wenn man frischen Fenchel kauft, sollte man darauf achten, dass die abgeschnittenen Stiele nicht vertrocknet sind und das fedrige Grün nicht verwelkt herunterhängt.
Gemüsefenchel hält sich am besten ohne Verpackung bei 0° bis 5° Celsius und 90 bis 95 Prozent Luftfeuchtigkeit im Gemüsefach des Kühlschranks.