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Rapsöl – Heimisches Gold
Es ist klar, von goldgelber Farbe, sehr gesund, vielseitig einsetzbar und kommt aus deutschen Landen: Rapsöl
Vor allem kaltgepresstes braucht den Vergleich mit Olivenöl nicht zu scheuen. Im Gegenteil …
Wenn im Mai überall in Deutschland die Rapsfelder leuchten, erfreut die Pracht viele. Die wenigsten jedoch wissen, dass von diesen Feldern ein hochwertiges Speiseöl kommt. Wenn die Pflanzen im August geerntet und gedroschen werden, erhält man Rapssaat – kleine schwarzbraune Körner mit einem Ölgehalt von über 40 Prozent.
Die Qualitäten
Wie bei allen Ölen gibt es auch beim Rapsöl unterschiedliche Qualitäten. Beim einfachen Rapsöl werden die gereinigten und zerkleinerten Samenkörner erwärmt, um eine höhere Ölausbeute zu erzielen. Dann werden sie in einer Schneckenpresse gepresst. Das Rapsöl wird anschließend in verschiedenen Verfahren gereinigt, um unerwünschte Geschmacks-, Geruchs- und Farbstoffe zu entfernen. Der Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen wird bei diesen Prozessen nur geringfügig beeinträchtigt. Einfaches, feines Rapsöl ist dank seines neutralen Geschmacks und Geruchs vielseitig verwendbar – als Salatöl, zum Backen, Dünsten, Braten und Frittieren. Kühl und dunkel gelagert, ist es verschlossen bis zu vier Jahre haltbar.
Das Besondere
Eine besonders wertvolle Delikatesse ist Rapsöl – analog zum Olivenöl –, wenn es kaltgepresst wird. Wie die Bezeichnung schon besagt, wird es dabei nicht erwärmt und ausschließlich durch mechanischen Druck und die Bewegung der Samenkörner in einer kleinen, sich stetig drehenden Schneckenpresse gewonnen. Das Öl wird mehrfach gefiltert und zumeist regional vermarktet. Kaltgepresstes Rapsöl zeichnet sich durch nussigen Geschmack und intensive Gelbfärbung aus. Es ist bei kühler und dunkler Lagerung bis zu sechs Monate haltbar. Kaltgepresstes Rapsöl, das es auch aus kontrolliertem integriertem Anbau und ökologischem Landbau gibt, eignet sich besonders für kalte Zubereitungen – in Dips, Marinaden und für Salatsaucen.