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1.
Papaya
Das gibt es selten: Sowohl die grünen unreifen wie auch die gelben reifen Früchte können mit Genuss verzehrt werden ...mehr
2.
Basilikum
Für Europäer ist Basilikum das Würzkraut der Mittelmeerküche – tatsächlich aber stammt die „königliche Heilpflanze“ ...mehr
3.
Sesam
Sie ist eine der ältesten Ölpflanzen der Welt. Die winzigen Körnchen verblüffen durch ihr herrlich nussiges Aroma ...mehr
4.
Ananas
Nur wenige exotische Früchte aus der neuen Welt wurden nach ihrer Entdeckung so schnell geschätzt ...mehr
5.
Thunfisch
Er gilt als einer der schmackhaftesten Fische der Weltmeere – und ist deshalb in seinem Bestand sehr stark gefährdet ...mehr
6.
Maritime Kopffüßler
Ob Krake (Oktopus bzw. Pulpo), Tintenfisch (bzw. Sepia) oder Kalmar – das Meeresfrüchte-Trio ...mehr
7.
Aubergine
So unterschiedlich wie ihre Erscheinungsformen und -farben sind auch ihre Zubereitungsarten ...mehr
8.
Lakritz
Mal süß, mal salzig, mal hart, mal weich – aber immer schwarz & lecker ...mehr
9.
Chili
Die länglichen, runden oder eiförmigen Beerenfrüchte sind das Schärfste, was die Natur zu bieten hat ...mehr
10.
Acerola
Frisch kann man die vitaminreichste Frucht der Welt allein in ihren Heimatländern genießen ...mehr
11.
Fenchel
Seine knackigen Knollen und Stängel schmecken frisch ebenso gut wie gegart ...mehr
12.
Arganöl
Seit Hunderten von Jahren nutzen die Bewohner Marokkos das Öl der Samen des Arganbaumes zum Kochen und ...mehr
13.
Zum Fressen gern
Bunte Bentheimer haben einiges auf den Rippen – und das wäre fast ihr Ende gewesen ...mehr
14.
Zimt
Er riecht nach Orient und Paradies. Er edelt nicht nur Süßspeisen, Gebäck und heiße Getränke ...mehr
15.
Muskat
Muskat gibt vielen Gerichten erst ihre typische Note. Weltweit beliebt, galt er mit seiner aromatischen Schärfe ...mehr
16.
Joghurt
Die verdickte Milch mit dem leicht säuerlichen Geschmack hat eine bewegte Geschichte, die vom Balkan bis nach Asien ...mehr
17.
Chili
Die länglichen, runden oder eiförmigen Beerenfrüchte sind das Schärfste, was die Natur zu bieten hat ...mehr
18.
Möhren
Die orangefarbenen süßen und saftigen Wurzeln sind äußerst schmackhafte Geschöpfe ...mehr
19.
Melonen
Die großen Früchte sind echte Kinder des Südens. Sie lieben die wärmende Sonne ...mehr
20.
Cranberries
Sie sind herb, ziemlich sauer und gesund. Trotzdem oder gerade ...mehr
21.
Okra
Die länglichen grünen Schoten sind ein unverzichtbarer Bestandteil der amerikanischen Südstaatenküche ...mehr
22.
Wasabi
Mit Sushi ist auch Wasabi außerhalb Japans bekannt geworden ...mehr
23.
Haselnuss
So unscheinbar sie in ihrer harten Schale liegt, so faszinierend zeigt sie sich, wenn man sie geknackt hat ...mehr
24.
Birne
Die Schwester des Apfels ist – ihrem Geschlecht entsprechend – zarter, wohlriechender ...mehr
25.
Mango
Der „Apfel der Tropen“ ist eine der ältesten Obstsorten der Welt ...mehr
26.
Himbeeren
Die liebliche Schwester der Brombeere ist eine empfindliche Frucht ...mehr
27.
Petersilie
Jeder kennt und isst sie: Petersilie ist das wohl vertrauteste Kraut unserer Küche ...mehr
28.
Haferflocken
In den meisten Speisekammern dämmern sie im Dornröschenschlaf vor sich hin. ...mehr
29.
Ingwer
Chili und Pfeffer übertrifft er durch seine edle, erfrischende Schärfe ...mehr
30.
Zitrone
Uns macht sie fit und munter ...mehr
31.
Linsen
Die Weltbürger unter den Hülsenfrüchten vertragen sich mit deftigen Würsten ...mehr
32.
Jakobsmuscheln
Sie gehören zu den feinsten Früchten des Meeres ...mehr
33.
Erdbeeren
Ihr sagenhafter Geschmack und ihr wunderbares Aroma verhalfen der kleinen Frucht ...mehr
34.
Spinat
Ein arabischer Dichter besang ihn einst als den „Prinzen aller Gemüse“ ...mehr
35.
Alles in Butter
Sie wird auf der ganzen Welt geliebt, schmeckt oft nach der Landschaft ...mehr
36.
Meersalz
Unterirdisches Steinsalz besteht genau wie Meersalz im Prinzip aus zwei Elementen ...mehr
37.
Oliven
Seit mindestens 6000 Jahren sind Oliven ...mehr
38.
Zarter Flitzer
Nur etwa die Hälfte der Süßwasserforellen ...mehr
39.
Flach oder gerollt
Eine Pancetta zu haben ist wahrlich nicht erstrebenswert ...mehr
40.
Marzipan
Seit über 200 Jahren wird vielerorts in Deutschland Marzipan ...mehr
41.
Esskastanien
Sie hat zahlreiche Namen: Edelkastanie, essbare, echte oder zahme Kastanie ...mehr
42.
Hagebutten – kleine Freuden am Wegesrand
Wenn im Herbst die Hecken lichter werden, beginnen die roten Hagebutten zu leuchten ...mehr
43.
Spekulatius - Der süße Holländer
Auch wenn sein Name aus dem Lateinischen stammt, erblickte er in den Niederlanden das Licht der Backstube ...mehr
44.
Trüffel – Die tolle Knolle
Sie als „Pilz“ zu bezeichnen wäre für Gourmets schlicht geschmacklos ...mehr
45.
Kabeljau – ein Fisch mit Geschichte
Einst überlebenswichtiger Schiffsproviant und preiswertes Arme-Leute-Essen ...mehr
46.
Zucchini
Während Zucchini in Italien bereits vor hunderten von Jahren die Grills, Pfannen und Kochtöpfe eroberten ...mehr
47.
Koriander
Bei frischem Koriander, der chinesischen Petersilie, teilen sich die Geschmäcker ...mehr
48.
Erdbeeren – Die pure Wonne
Erdbeeren gelten als der Inbegriff des Sommers ...mehr
49.
Artischocke
Seit langem gilt die delikate Distel ...mehr
50.
Wildreis
Er ist kein Reis und schon lange nicht mehr wild ...mehr
51.
Kräuter – taufrisch geerntet
Auch wer nur über einen Balkon oder eine Fensterbank verfügt, kann sich mit frischen Kräutern selbst versorgen ...mehr
52.
Club Sandwich
Selten sind sich die Chronisten über die Entstehung eines Rezepts so einig wie bei dem des Club Sandwich ...mehr
53.
Grüner Tee
Die einen schätzen sein feines Aroma, die anderen seine anregende und gesundheitliche Wirkung ...mehr
54.
Allerlei Weihnachtsgebäck
Aachener Printen, Christstollen, Lebkuchen, Marzipan und Spekulatius gehören zu Weihnachten wie Tannenbaum ...mehr
55.
Zart bis herzhaft – Schinken im Überblick
Obwohl für Schinken ausschließlich die Hinterkeulen von Schweinen, Rindern und anderen Huftieren verwendet werden ...mehr
56.
Kürbis – oder: die größte Beere der Welt
Einst als Arme-Leute-Gemüse belächelt, erlebt der Kürbis in den letzten Jahren eine wahre Renaissance ...mehr
57.
Pilze – Kleine Freunde des Waldes
Im Sommer beginnt traditionell die Pilzsaison. Die Feuchtigkeit des letzten Monats lässt auf eine reiche Ernte hoffen ...mehr
58.
Rettich - Ganz schön scharf
Viele halten Rettich für ein typisch bayerisches Gemüse ...mehr
59.
Schnittlauch – scheinbar unscheinbar
Man sollte ihn besser nicht bei abnehmendem Mond verpflanzen und ihn immer mit Kaffeesatz düngen ...mehr
60.
Vergessene Gemüse
Immer neue, zumeist exotische Gemüse kommen auf den Markt. Doch seit einiger Zeit haben sie Konkurrenz bekommen ...mehr
61.
Rühren, rühren, rühren
In Norditalien galt Risotto lange Zeit als Arme-Leute-Gericht. Zu Unrecht, wie Spitzenköche längst bewiesen haben ...mehr
62.
Kräuter für die feine Küche
Vorbei die Zeiten, da das frische Würzangebot vor allem aus Schnittlauch und Petersilie bestand ...mehr
63.
Schollen
Sie ist nicht gerade eine Schönheit, die Scholle. Auf dem Teller aber – vor allem ganz jung, im Mai oder Juni ...mehr
64.
Winterkäse: Vacherin und Co.
Wir sind es gewohnt, das ganze Jahr über Käse zu essen. Es gibt aber einige Sorten, für die sich das Warten lohnt ...mehr
65.
Alles Kohl
Er ist klein oder groß, rund oder spitz, filigran oder wuchtig, weiß, grün oder rot ...mehr
66.
Der weite Weg der Gewürze
Der Triumph exotischer Gewürze in europäischen Küchen hat eine recht bewegte Geschichte – und dauert bis heute an ...mehr
67.
Gugelhupf – oder: die süße Mütze
Warum der berühmte Wiener Napfkuchen Gugelhupf heißt, ist genauso unergründet wie die riesige Anzahl ...mehr
68.
Kartoffeln - Sieglinde und ihre tollen Schwestern
Sie ist vielseitig, genügsam, geduldig, aber nicht gerade ansehnlich ...mehr
69.
Stolzer Steinpilz
Die beliebteste und begehrteste Frucht des Waldes: der Steinpilz ...mehr
70.
Blaubeeren – wilde Früchtchen
Sie ist klein, dunkelblau und herrlich süß-sauer: die Waldheidelbeere, auch Blau-, Bick- oder Schwarzbeere genannt ...mehr
71.
Senf – ganz schön scharf
Was wäre das Wiener Würstchen ohne ihn? Oder die Frikadelle? Senf, ob süß, mild oder scharf, ist nicht nur schmackhaft ...mehr
72.
Matjes – frisch aus dem Fass
Er ist zwar fett, aber äußerst lecker und für die Gesundheit ein Segen ...mehr
73.
Brunnenkresse – Pikantes Kraut
Einst säumte sie unsere Bäche und Seen, doch mit zunehmender Umweltverschmutzung ...mehr
74.
Spargel – die Saison ist eröffnet!
Die Geduldigen belohnt der Genuss – frisch gestochener Spargel aus heimischen Anbaugebieten ...mehr
75.
Herbarium à la mode
Auch die Küche geht mit der Mode. Den Fernostfans unter uns kommt die derzeitige Vorliebe vieler Köche ...mehr
76.
Piment
Er schmeckt ein bisschen scharf, aber auch nach Zimt, Nelken und Muskat – vielleicht hat der Piment deshalb ...mehr
77.
Rote Früchtchen
Obwohl sie als urdeutsches Wintergemüse gilt, stammt die Rote Bete ursprünglich von den Küsten des Mittelmeeres ...mehr
78.
Die Lust an der Nuss
„Nuss- und Mandelkern...“ – was auch heute noch so romantisch weihnachtlich anmutet ...mehr
79.
Königsberger Marzipan
Wer Marzipan sagt, denkt an Lübeck – wer Königsberg sagt, an Klopse ...mehr
80.
Ein ganz altes Gemüse
Gäbe es einen Kaisertitel für Gemüse, dann stünde er dem Porree zu ...mehr
81.
Vanille
Sie blüht nur einen einzigen Tag, muss mit der Hand künstlich befruchtet werden und schmeckt nach nichts ...mehr
82.
Die kleine Schwarze
Ein typisches Wintergemüse war in Vergessenheit geraten – zu Unrecht, denn sie hat es im wahrsten Sinne des Wortes ...mehr
83.
Rapsöl – Heimisches Gold
Es ist klar, von goldgelber Farbe, sehr gesund, vielseitig einsetzbar und kommt aus deutschen Landen: Rapsöl ...mehr
84.
Die süßen Tränen Kanadas
Er ist hell- oder dunkelbraun, leicht flüssig bis cremig, besteht zu 65 Prozent aus Zucker ...mehr
85.
Olivenöl – Geschenk der Götter
Seit langem verteidigt mediterranes Speiseöl bei den Feinschmeckern in aller Welt seinen ganz besonderen Stellenwert ...mehr
86.
Das Frische-Kraut
Kaum ein Kraut eignet sich so sehr zum Würzen und Heilen wie die Minze. Hildegard von Bingen zählte zehn heilkräftige ...mehr

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WARENKUNDE
Steinpilz
Stolzer Steinpilz
Bis tief in den Oktober hinein ist die Pilzsaison in vollem Gange. Anlass genug, einer der beliebtesten und begehrtesten dieser Früchte des Waldes ein kleines Porträt zu widmen: dem edlen, aromatischen und – jawohl! – stolzen Steinpilz.


Herrenpilz und Kaiserling!

Wenn die Patrizier sich ihn zu Gemüte führen wollten, überließen sie das Putzen und Zubereiten nicht ihren Bediensteten, sondern legten selbst Hand an – mit wertvollem Bernsteinbesteck und Silbergeschirr. Eine andere Bezeichnung für ihn lautet „Herrenpilz“, denn er war einst so kostbar, dass man gefundene Exemplare unverzüglich beim jeweiligen Regenten abzuliefern hatte. Schon die alten Römer nannten ihn „Kaiserling“! Denn der Steinpilz ist edel. Es handelt sich also – nicht nur, weil er eine Höhe von 20 Zentimetern erreichen kann – wahrhaftig um die Majestät unter den Speisepilzen, vor allem natürlich wegen seines wunderbaren Nussgeschmacks. Ja, der Steinpilz ist aromatisch.

Der Pilz der Pilze!

Zur Familie der Röhrlinge gehörig, besitzt der boletus an der Unterseite seines Hutes anstelle von Lamellen Röhren, die in Poren münden. Sie sind bei der noch jungen Pflanze fast weiß und werden mit zunehmendem Alter grün bis braun. Seiner steinähnlich bräunlichen Marmorierung an dem dicken Stiel verdankt er seinen Namen. Es gibt ihn jedoch nicht nur als den am meisten verbreiteten Fichtensteinpilz (boletus edulis) – von dem hier überwiegend die Rede ist –, sondern auch als Kiefernsteinpilz (boletus pinophilus), als vornehmlich in Laubwäldern beheimateten Eichen- oder Sommersteinpilz (boletus reticulatus) und als Schwarzhütigen Steinpilz (boletus aereus). Gewöhnlich schießen sie von Juli bis Oktober aus den Böden von Nadel- und Mischwäldern, besonders unter Fichten, Kiefern und Birken. Und zwar nur dort: Allen Versuchen, den wild wachsenden „Pilz der Pilze“ zu züchten wie einen charakterlosen Champignon, hat er sich bislang standhaft widersetzt. Denn der Steinpilz ist stolz.

Einkauf

Obwohl Steinpilze gar nicht mal so selten vorkommen, sind sie recht teuer. Ein Kilo kostet auf dem Wochenmarkt zurzeit rund 30 bis 40 Euro. Am besten schmecken die kleineren Exemplare, in den Stielen der größeren können sich Maden eingenistet haben. Deshalb ist es ratsam, sie vom Händler aufschneiden zu lassen. Bereits aufgeschnittene Pilze sollte man freilich besser nicht wählen, sie sind meist schon zu trocken.

Zubereitung

Für den richtigen Geschmack von Steinpilzen sollten diese ohne viel Firlefanz zubereitet werden:
Pilze mit einer Bürste oder Küchenpapier von Erde befreien. Nicht waschen, weil sie sonst Wasser aufsaugen. Braune und faulige Stellen entfernen. Bei älteren Pilzen die dunklen Röhren abtrennen. Mit einem scharfen Messer in gleich dicke Scheiben schneiden. In einer fettlosen Pfanne von beiden Seiten anbraten, bis sie Flüssigkeit verloren haben. Erst dann Butterschmalz oder Olivenöl und gehackte Zwiebeln dazugeben und fertig braten. Zum Schluss salzen, pfeffern und klein gehackte Petersilie hinzufügen – fertig!

Auch roh als Carpaccio mit ein wenig Balsamico-Essig, Nuss- oder Kürbiskernöl sind Steinpilze ein Genuss.

Aufbewahrung

Kleine, feste Steinpilze eignen sich zum Einfrieren, große werden nach dem Auftauen allerdings zäh und ledrig. Die ganzen, geputzten Pilze auf ein Tablett legen und einfrieren. Erst später in einen Gefrierbeutel füllen. Man kann sie auch portionsweise in Öl anbraten, in Gefrierdosen abfüllen und dann einfrieren.

Steinpilze lassen sich aber auch hervorragend trocknen und sind so das ganze Jahr über sofort verfügbar: Pilze putzen und Röhren abschneiden. Mit dem Trüffelhobel gleichmäßige Scheiben abhobeln und nebeneinander auf ein Backblech legen. Im Backofen bei leicht geöffneter Klappe mit 55° bis 60° Celsius (Umluft) auf der mittleren Schiene trocknen. Wenn sie beim Auseinanderbrechen leise knacken, sind die Pilze zur längeren Lagerung ausreichend trocken. In verschließbaren Gläsern aufbewahren. Zur Zubereitung in lauwarmem Wasser einweichen und dann wie gewohnt verwenden.

Guten Appetit!

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