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Geschichte zum Staunen -
Das 2007 neugestaltete Miele Museum in Gütersloh präsentiert sich als ein Ort, an dem Vergangenes zum Erlebnis wird.
Der Eingangsbereich der Firmenzentrale samt Museum Was haben ein altes Butterfass und ein High-Tech-Wasch-Vollautomat von 1999 gemeinsam?


Sie spiegeln einen Teil der über hundertjährigen Firmengeschichte wider – und finden deshalb beide ihren Platz im 2007 neugestalteten Miele Museum in Gütersloh. Besucher erfahren dort aber nicht nur etwas über die chronologische Entwicklung der Miele Haushaltsgeräte, sondern auch über deren Bezug zu den geschichtlichen Ereignissen und Entwicklungen der jeweiligen Zeit .

„Wer ein Museum sein Eigen nennen darf, muss eine zentrale Voraussetzung erfüllen: Er muss etwas zu erzählen haben – das kann unser Unternehmen“, erklärte Dr. Markus Miele anlässlich der offiziellen Museumseröffnung.

Die Miele-Geschichte begann am 1. Juli 1899 in der Kleinstadt Herzebrock nahe Gütersloh, als Carl Miele und Reinhard Zinkann mit ihrer Firma Miele & Cie. starteten. Vier Wochen später fertigten sie in einer alten Kornmühle bereits mit elf Mitarbeitern die erste handbetriebene Miele Milchzentrifuge „Meteor“, etwas später kamen eine Buttermaschine und eine Holzbottich Waschmaschine hinzu. Diese aufregende Startphase des Unternehmens ist im neugestalteten Miele Museum anschaulich dokumentiert. Explosions-Mobile der Buttermaschine aus dem Jahre 1900
Die Miele-Tante prägte die Werbung der Firma über viele Jahre Wie ein roter Faden zieht sich eine rote Linie durch sämtliche Bereiche des Museums, gut sichtbar und beleuchtet in den Boden eingelassen. Sie führt die Besucher durch die
Ausstellung und sorgt dafür, keinen Höhepunkt zu verpassen – zum Beispiel die „Wäschewiese“, die das Thema Waschen in all seinen Facetten präsentiert: von der „Mutter aller Waschmaschinen“ (gezeigt als mobileartiges Explosionsmodell) und anderen urigen Vorläufern heutiger Geräte bis hin zur Geschichte der Werbung, die viele Klassiker
wie die Miele-Tante hervorbrachte, eine frühe Werbe-Ikone („Nur Miele Miele, sagte Tante, die alle Waschmaschinen kannte“).
Historische Zeitschriftenanzeigen, Radiosendungen mit original Rausch- und Piepstönen und TV-Spots vermitteln einen Eindruck der Zeitläufe, dazu liefern Video-Stelen
zeitgeschichtliche Ergänzungen und betten so die Unternehmenshistorie ein in die gesamtgesellschaftliche Entwicklung. All dies geschieht unter einem animierten „Himmelszelt“, das die jeweils tageszeitlich passende Atmosphäre schafft.
Exponate zeigen mehr als hundert Jahre Firmengeschichte
Das einzige erhaltene Miele Auto aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg Das neugestaltete Miele Museum birgt unzählige spannende Objekte, vom einzigen erhaltenen Miele Auto aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg über alte Emailleschilder
(heute begehrte Sammlerobjekte) und ein Geschirrspüler-Karussell samt Teller-Kabinett bis hin zur klassisch modernen Einbauküche der sechziger Jahre.
Für die lange Geschichte der Miele Staubsauger wurde eigens ein Rondell geschaffen. Zu sehen sind dort einige der „alten Schätzchen“, zum Beispiel das erste Kesselmodell
sowie der „Präsident“, ein Bodenstaubsauger auf Kufen.


Hier finden Besucher auch ein gemütliches Plätzchen mit gepolsterten Korbsesseln zum Ausruhen und Verarbeiten der zahlreichen Eindrücke. Denn im Miele Museum gibt es überall etwas zu entdecken.

„Präsident“ - ein Bodenstaubsauger auf Kufen
Das Miele Museum in 33332 Gütersloh, Carl-Miele-Str. 29 ist geöffnet von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr
sowie am Freitag von 8 bis 14 Uhr.


Für Anfragen und Auskünfte: Tel. 05241/890, info@miele.de und www.miele.de