Die besten Lagen des Chablis – die sieben Grands Crus – liegen alle eng beieinander auf einem sonnigen Südhang nahe der Stadt Chablis: Blanchot, Les Clos, Valmur, Grenouilles, Vaudesir, Les Preuses und Bougros. Ihre Rebfläche beträgt insgesamt nur 100 Hektar, das sind zwei Prozent der gesamten Rebfläche des Chablis. Grand-Cru-Weine sollten zwischen acht und 15 Jahren gelagert werden, damit sie ihre ganze Qualität entfalten können.
Die Premiers Crus stammen von 17 verschiedenen Lagen (climats), die besten sind Fourchaume, Montée de Tonnerre, Mont de Milieu, Forêt, Butteaux, Côte de Léchet und Vaillons. Premiers Crus sollten rund fünf Jahre lang lagern.
Die mittlere Qualitätsstufe, die A.O.C. Chablis, hat mit 178 483 Hektolitern von 3014 Hektar den weitaus größten Anteil an der Gesamtproduktion.
Die niedrigste Qualitätsstufe bildet die Appellation Petit Chablis. Deren Weine verfügen über eine ausgeprägtere Säure als die der anderen Appellationen und sind weniger lagerfähig.
Chablis ist in der Regel ein sehr trockener Wein, vornehm und zurückhaltend. Er ist oft hart, aber nie rau, duftet nach nassen Steinen und Mineralien, aber auch nach Heu. Ein Grand Cru und einige der besten Premiers Crus schmecken dank ihrer ausgeprägten Säure kräftig und intensiv – und eignen sich daher hervorragend auch als Begleiter von würzigen Fischgerichten.
Weitere Informationen über das Anbaugebiet Chablis unter www.chablis.fr (auch auf Englisch).